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Schloss der Belle Epoque in Donaueschingen
Das
Fürstlich Fürstenbergische Schloß erhielt seine heutige Gestalt durch einen grundlegenden Umbau in den Jahren 1893-1896. Damals wurde nicht nur die schlichte, langgestreckte Fassade des alten Barockschlosses
durch den vorspringenden Mitteltrakt mit Balkon sowie zwei Seitenrisalite und eine mächtige Kuppel aufgelockert. Auch das Innere wurde völlig neu gestaltet. Die Donaueschinger Residenz vereint seither in
einzigartiger Weise den repräsentativen Anspruch und das Platzangebot eines Schlosses mit dem Wohnkomfort einer Villa und dies alles unter dem Vorzeichen eines französisch geprägten, historistischen
Stilempfindens. In der weithin durch barocke Bauten geprägten deutschen Schlösserlandschaft steht es dadurch einzigartig dar. Maßgeblich war hier vor allem Fürstin Dorothée, die Gemahlin des Schloßerbauers Karl
Egon IV. Sie stammte aus einer der großen Familien Frankreichs, dem Hause Talleyrand-Perigord.
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